Rothko in Florenz - Wenn Bilder zu Räumen werden

Im Palazzo Strozzi in Florenz wird gerade Rothko gezeigt. Magnetisch zieht es Menschen in die Ausstellung, ich selbst bin zwei Tage hintereinander dort, um mich von seinen Werken in den Bann ziehen zu lassen.
 
Und während ich durch die hohen, großzügigen Ausstellungsräume gehe, passiert etwas, das sich kaum sofort greifen lässt: Es öffnet sich spürbar ein Raum der Kontemplation.
 
Und – wie so viele – frage ich mich: Wie entsteht das?
 
Werfen wir an dieser Stelle einen kurzen Blick auf seine Biografie:
Rothko reiste mehrfach nach Italien. Er setzte sich intensiv mit der Antike und der Renaissance auseinander – Werke von Michelangelo oder Fra Angelico hinterließen tiefe Spuren. Sowohl die Motive als auch die Wirkung der Räume haben ihn tief berührt: ihre Formsprache, ihre Farbigkeit und die stille Präsenz, die sie in sich tragen – eine innere Ausrichtung und Klarheit.
 
Genau diese Erfahrung überträgt er zeitlebens in seine eigenen Arbeiten – abstrahiert in großen Farbfeldern jene sakralen Räume, denen er selbst begegnet ist.
 
 
Heute:
Und nun begegnen wir seinen Werken in Florenz – inmitten von Architektur und Kunst, die lange vor ihnen entstanden sind und den Künstler zugleich tief geprägt haben.
 
Als Betrachtende treten wir ein in diesen besonderen Raum.
Wir spüren die Resonanz mehrerer Jahrhunderte – und werden Teil davon. Ein Erfahrungsraum entsteht, der lange vor uns begonnen hat und sich in unserer eigenen Wahrnehmung weiter fortsetzt.
 
 
„A painting is not an image of an experience. It is an experience.“
Mark Rothko
 
Vielleicht verschiebt sich genau hier etwas Entscheidendes, das uns durch Rothko bewusst wird:
 Wir betrachten seine Bilder nicht. Sondern wir betreten einen Raum, der uns wahrnimmt, der uns bewegt, der mit und durch uns weitergeschrieben wird.
 
 
Mark Rothko (1903-1970)
 
 

Rothko a Firenze

Palazzo Strozzi, Florenz

Kunst weiterdenken

In meinen Resonanzräumen verbinde ich Kunstgeschichte mit psychologischen und gesellschaftlichen Fragen. Mich interessiert dabei nicht nur, was wir über ein Kunstwerk und seine Zeit erfahren können – sondern auch, was geschieht, wenn wir unsere eigenen Erfahrungen und Fragen mit in die Betrachtung bringen.

 

Vielleicht beginnt genau dort eine Begegnung mit Kunst, die über das reine Betrachten hinausgeht.

Was kann entstehen, wenn aus der Begegnung mit Kunst ein Weg wird?

Ein Weg, auf dem Kunst, Kultur und Geschichte nicht nur neue Perspektiven auf die Welt eröffnen – sondern auch auf dein eigenes Leben.

Ein humanistischer & holistischer Erfahrungsraum

The Art of Becoming

 Wenn du diesen Weg nicht nur in Gedanken weitergehen möchtest,

kann The Art of Becoming daraus eine persönliche Erfahrung machen

– individuell für dich kuratiert und psychologisch begleitet.

Logo Nadja Parisi
THE ART OF BECOMING ENTDECKEN