Wenn Kunst uns begegnet

Kunstwerke erzählen von der Zeit und der Gesellschaft, in der sie entstanden sind. Doch was wir in ihnen sehen, hängt auch davon ab, wer wir selbst sind und mit welchen Erfahrungen wir ihnen begegnen.

 

Jeder Resonanzraum nimmt ein Werk, eine Künstler*in oder ein kunsthistorisches Thema zum Ausgangspunkt, um Fragen weiterzuverfolgen, die dich vielleicht auch auf ganz persönlicher Ebene beschäftigen. Dabei verbinde ich kunsthistorische Hintergründe mit psychologischen und gesellschaftlichen Perspektiven – und lade dich dazu ein, nicht nur genauer auf die Kunst, sondern manchmal auch auf dich selbst zu schauen.

Selbstwahrnehmung

Memento Mori

Vanitas-Stillleben erinnern an Vergänglichkeit und Tod. Doch ihre eigentliche Frage richtet sich an das Leben: Was wird wichtig, wenn wir uns bewusst machen, dass unsere Zeit begrenzt ist? Pieter Claesz lädt dazu ein, Endlichkeit nicht nur als Verlust zu betrachten – sondern als Anlass, das eigene Leben bewusster wahrzunehmen.

 

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Selbstwahrnehmung

Selbstwahrnehmung

Das Bild, das wir von uns selbst haben, entsteht auch durch die Menschen und Erfahrungen, die uns im Laufe unseres Lebens begegnen. Parmigianinos Selbstporträt im Konvexspiegel lädt dazu ein, genauer hinzusehen: Was, wenn nicht wir selbst verzerrt sind – sondern der Spiegel, durch den wir gelernt haben, uns zu betrachten?

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Erotik - Teil 1

Erotik - Teil 1

 Was wir als erotisch, anziehend oder vielleicht sogar anstößig empfinden, ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ein barockes Stillleben von Clara Peeters zeigt, wie eng unser Blick auf Erotik mit der Zeit, Kultur und Gesellschaft verbunden ist, in der wir leben.

 

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Enttäuschung - Teil 2

Ent-Täuschung - Teil 2

Was wir sehen, halten wir leicht für die Wirklichkeit. Doch René Magrittes berühmte Pfeife erinnert uns daran, dass zwischen dem, was ist, und dem, was wir wahrnehmen, ein Unterschied liegen kann. Was verändert sich, wenn wir diesen Gedanken auf die Bilder übertragen, die wir uns von anderen Menschen – und von unserem eigenen Leben – machen?

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Vergangenheitsbewältigung

Hoch hinaus

Die Kathedrale von Reims strebt eindrucksvoll in die Höhe – möglich wird das nur durch ein ausgeklügeltes System, das ihre Last trägt und ableitet. Dieser Resonanzraum fragt, was wir daraus für unser eigenes Wachstum mitnehmen können: Welche Strukturen, Menschen und Ressourcen brauchen wir, damit Entwicklung nicht nur möglich, sondern auch tragfähig wird?

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Vergangenheitsbewältigung

Narziss

Auf sich selbst zu achten, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Grenzen zu setzen, ist wichtig. Doch was geschieht, wenn sich irgendwann alles nur noch um uns selbst dreht und wir dabei andere Menschen aus dem Blick verlieren? Caravaggios Narziss lädt dazu ein, die eigene Beziehung zu sich selbst aus dieser Perspektive zu betrachten.

 

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Vergangenheitsbewältigung
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Kunst - mehr als etwas, das gefällt

Kunst als Gesundheitsfaktor

Kunst kann beruhigen, irritieren, erinnern oder etwas in Bewegung bringen. Doch nicht jede innere Reaktion wird automatisch zu einem hilfreichen psychologischen Prozess. Dieser Resonanzraum fragt danach, welche Kraft in der Begegnung mit Kunst liegen kann – und wo professionelle Begleitung beginnt.

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Enttäuschung - Teil 1

Ent-Täuschung - Teil 1

Wir sehen andere Menschen nie vollkommen neutral. Erfahrungen, Hoffnungen und Erwartungen ergänzen, was wir noch nicht wissen – bis daraus ein Bild entsteht, das sich sehr wirklich anfühlen kann. Ein Trompe-l’œil von Cornelis Norbertus Gijsbrechts wird zum Ausgangspunkt für die Frage, warum es so schmerzhaft sein kann, wenn eine solche Illusion zerbricht.

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Rothko in Florenz

Rothko in Florenz

Was geschieht, wenn wir ein Bild nicht nur betrachten, sondern beginnen, seine Wirkung räumlich zu erfahren? In Florenz begegnen Rothkos Farbfelder jener Kunst und Architektur, die ihn selbst geprägt haben – und eröffnen einen Erfahrungsraum, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Kunstwerk und Betrachtende miteinander in Beziehung treten.

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Nicht jede Ablehnung ist ein Urteil über dich

Ablehnung

Caravaggios Marientod wurde von seinen Auftraggebern abgelehnt, weil das Bild nicht den Erwartungen seiner Zeit entsprach. Dieser Resonanzraum fragt, was sich verändert, wenn wir Ablehnung nicht sofort auf uns selbst beziehen – sondern genauer hinschauen, was eigentlich abgelehnt wurde.

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